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Methoden der Nadelepilation | Elektro-Epilation

Die Nadelepilation gehört zu den apparativen kosmetischen Behandlungen. Auch nach mehr als 130 Jahren ist sie weiterhin die einzige bekannte Methode zur dauerhaften Haarentfernung unerwünschter Haare. Die Wirkung ist durch Langzeitstudien erwiesen und im Gegensatz zur Photoepilation (IPL und Laser) gleichermaßen bei allen Haut- und Haartypen anwendbar. Wenn die Haare z.B. blond, grau oder rot sind, hilft kein Laser und auch kein Pulslicht, sondern nur die Nadelepilation.

1. Elektrolyse

Diese Methode wurde erstmals in den USA 1875 eingeführt. Durch galvanischen Strom wird eine chemische Reaktion bewirkt, bei der eine Lauge entsteht. In der Folge bildet sich aus körpereigenem Wasser und Salz eine Lauge, die den Follikel auf chemischem Weg veröden lässt. Der auf diese Weise “stillgelegte” Follikel kann in Zukunft keine Haare mehr produzieren. Da die chemische Reaktion nur im Follikel, nicht aber im umliegenden Hautgewebe passiert, kann es weder zu sichtbaren noch unsichtbaren Schädigungen der Haut kommen. Die Methode ist also absolut risikofrei. Da der Strom unabhängig vom Melaningehalt des Haares wirkt, spielt die Haarfarbe für den Erfolg dieser Methode keine Rolle. Die Folge ist die Zerstörung der Haarpapille.

2. Thermolyse oder Diathermie

Bei der Thermolyse wird mit Hochfrequenzstrom gearbeitet. Dieser erzeugt Hitze, die in der Papille dazu führt, dass die Gewebe- bzw. Wachstumszellen zerstört werden. In Europa ist die Thermolyse die am häufigsten verwendete Methode. Der Begriff Thermolyse stammt aus dem Griechischen (thermo: Wärme, lysis: Auflösung) und bedeutet das Auflösen einer Verbindung durch Wärmeenergie.

Bei der Behandlung mit der Thermolyse wird mittels einer feinen Sonde exakt dosierter hochfrequenter Wechselstrom in den Haarfollikel geführt. Durch die entstehende Wärmeentwicklung wird der Haar-Follikel koaguliert. Ein derart verödeter Follikel kann in Zukunft keine Haare mehr produzieren, die Epilation ist also definitiv. Da bei dieser Anwendung die Wärmereaktion auf den Follikel beschränkt bleibt, wird umliegendes Hautgewebe nicht geschädigt. Der Strom reagiert auch nicht mit dem Melanin des Haares, weshalb die Thermolyse, wie alle Elektroepilationsverfahren, unabhängig von Haar- und Hautfarbe funktioniert. Die Thermolyse wurde 1923 entwickelt und löste somit die seit 1875 praktizierte sehr viel zeitaufwändigere Elektrolyse ab.

3. Blend-Epilation

Die Blend-Epilation ist eine Kombination aus Elektrolyse und Thermolyse. Die Bezeichnung „to blend“ kommt aus dem Englischen und bedeutet „mischen“. Durch den Gleichstrom bildet sich im Follikel eine Natronlauge aus körpereigenem Wasser und Salz, die zur chemischen Zerstörung der Haarwachstumszellen führt. Der Wechselstrom löst zusätzlich eine thermische Reaktion aus, die zur Koagulation des Follikels führt und die chemische Reaktion noch potenziert. Das Ergebnis besteht in einem permanenten Stopp des Haarwachstums. Da beide Stromarten selektiv auf die Haarfollikel wirken, wird umliegendes Hautgewebe geschont. Durch ihre Melaninunabhängigkeit funktioniert die Blend-Methode, wie alle Verfahren der Elektro-Epilation, unabhängig von Haut- und Haartyp.

Die Blend-Methode, die historisch jüngste Weiterentwicklung der Elektro-Epilation, wurde 1938 in den USA entwickelt. Durch den synergetischen Effekt, der sich aus dem Zusammenspiel zwei verschiedener Stromarten ergibt, ist die Blend-Methode besonders effektiv.

Mitglied im "Deutscher Verband Elektroepilation e.V." (DVEE).

Mitglied im DVEE

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Besondere Hinweise

Aus rechtlichen Gründen weisen wir besonders darauf hin, dass bei keiner der aufgeführten Behandlungen der Eindruck erweckt werden soll, dass hier ein Heilungsversprechen unsererseits zugrunde liegt, bzw. Linderung oder Verbesserung einer Erkrankung garantiert oder versprochen wird. Wir erbringen auch keine medizinischen oder heilkundlichen Leistungen im Sinne des Heilwesengesetzes. Unsere Leistungen ersetzen nicht den Besuch beim Arzt.