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  • Laser | Tattooentfernung  | RPM Medical & Kosmetik Rafael-Peter Mischewski Mönchengladbach

Tattooentefrnung mit Laser - TattooStar R*

*TattoStar R = gütegeschalteter Q-Switch Rubinlaser mit medizinischer CE - Zulassung "Made in Germany"

Immer mehr Menschen sind tätowiert, und die Nachfrage nach Tattoos ist weiterhin steigend. Auch in Mönchengladbach! Während sie in jungen Jahren als Symbol der Freiheit gelten, werden sie mit zunehmendem Alter oft zur Last.

Im Durchschnitt lässt jeder Zweite seine Tätowierung nach zehn Jahren wieder entfernen. Dabei vertrauen Ärzte, medizinisch - kosmetische Praxen und Kunden auf klinisch erprobte Laser.

Der TattooStar R ermöglicht eine effektive Behandlung von Tätowierungen und Schmutzeinsprengungen:
Die selektive Laserstrahlung dringt in die Haut ein, wird durch die Pigmente in der Haut absorbiert und bewirkt eine Fragmentierung. Anschließend werden die Fragmente vom Lymphsystem abgebaut. Die Behandlung ist schnell, meist unblutig, effektiv und hinterlässt keine Narben

Wichtig

Für ein Risikoarmes und gutes Ergebnis müssen die Pflegeanweisungen Vor- u. Nach- der Behandlung eingehalten werden.

Generell gilt

Eine Garantie auf dauerhafte und vollständige Tattooentfernung kann nach dem derzeitigen Kenntnisstand nicht gegeben werden.

RPM Medical & Kosmetik® ist vom "DEUTSCHEN HYGIENEZERTIFIKAT" hygienezertifiziert!

Häufig gestellte Fragen FAQ - Tattooentfernung

Hinweis: Bitte auf die Frage "klicken" um Antwort zu sehen

  • Was sind Tattoos?

    Eine Tätowierung ist ein Zeichen von unnatürlich eingefügten Pigmenten in die Haut. Es gibt auch sogenannte von Unfällen verursachte Schmutz-Tätowierungen. Die Tattooentfernung wird üblicherweise mit einem Laser durchgeführt, welcher mit der Farbe im Tattoo reagiert und diese aufsprengt. Die Pigmentpartikel werden dann vom Lymphsystem abgebaut. Diese Technik erfordert viele Nachbehandlungen um selbst ein kleines Tattoo zu entfernen. Im Allgemeinen ist es am Schwierigsten gelbe, weiße, rote, grüne Tattos zu entfernen. Schwarze Tattoos und Laien-Tätowierungen lassen sich am Einfachsten entfernen, aufgrund der schlechten Qualität der Frabe und der ineffektiven Art und Weise wie sie in die Haut eingebracht wurde.

  • Was passiert, wenn ein Tattoo gestochen wird?

    Beim Stechen einer Tätowierung wird Farbe in die Haut eingefügt. Die Farbpartikel lagern sich in einer Tiefe von 0,5 bis 2 mm unter der oberen Hautschicht an. Während der Heilungsphase, versucht das Immunsystem die fremde Sustanz zu entfernen. Die Frabpigmente sind allerdings zu groß, deswegen werden sie isoliert vom restlichen Gewebe gebunden. Bei einem Unfall können Schmutzpartikel in die Haut gelangen. Der Körper reagiert dann auf die selbe Weise und bildet Schmutz-Tätowierungen.

  • Wie funktioniert die Tattooentfernung mit dem Laser?

    Die Laserstrahlung dringt durch die obere Hautschicht in die Haut ein und wird von den Farbpartikeln des Tattoos absorbiert. Durch den mechanischen Effekt der kurzen Lichtimpulse werden die Farbpigmente pulverisiert. Danach werden die zerkleinerten Pigmente (Fragmente) vom Lymphsystem abgebaut. Für die Entfernung von Tätowierungen sind je nach Indikation mehrere Behandlungen notwendig.

    Die Anzahl der Behandlungen hängt von der Farbe, Intensität, Größe und dem Ort des Tattoos ab. Bei einem Tattoo mit gemischter Farbe (nicht Rein) oder Permanent Make-Up kann es zu einer Farbveränderung kommen. Bitte versuchen Sie eine Region der tätowierten Haut für eine Testbehandlung zur Verfügung zu stellen.

  • Wie ist der Behandlungsablauf?

    Der Abstandshalter des Handstück wird auf die Haut gesetzt. Nach der Aktivierung des Lasers mit dem Fußschalter wird die Laserstrahl Ausgelöst. Dies fühlt sich wie ein leichtes Kribbeln oder wie ein Gummieflitschen an. Jeder empfindet es etwas unterschiedlich. Das Handstück des Lasers wird dann über die zu behandelnde Region geführt. Die behandelte Fläche sieht weiß aus und zeigt unter Umständen auch Bläschen. Nach der Behandlung kann es zu einer Rötung der Haut und einem starken Wärmeempfinden kommen. Nach weinigen Stunden kann es zu einer Verdunklung oder Grindentstehung kommen, welche sich nach einigen Tagen wieder zurückbilden. Die nächste Behandlung sollte frühstens nach ca. 6 bis 8 Wochen durchgeführt werden.

  • Was muss vor der Behandlung berücksichtigt werden?
    • Rasieren Sie die zu behandelnde Region einen Tag vor der Behandlung.
    • Vermeiden Sie eine Bräunung der Haut.
    • Vermeiden Sie eine Cellulite-Behandlung bis zu 4 Wochen vor der Behandlung.
    • Vermeiden Sie Zupfen, Wachsen oder eine elektrische Epilation 4 bis 6 Wochen vor der Behandlung.
    • Bei sensibler Haut vor der Behandlung Emla-Salbe auftragen. (In der Apotheke ohne Rezept erhältlich)
    • Entfernen Sie Make-Up und Deodorant.
    • Sie sollten schon vor Beginn der Laserentfernung Ihres Tattoos UV-Licht auf dem Behandlungsareal vermeiden. Auf sonnengebräunter Haut dauert die Entfernung Ihres Tattoos länger und kann auch eher zu Nebenwirkungen führen.
    • Es gibt Medikamente, mit denen die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöht wird. Sofern Sie entsprechende Medikamente nicht regelmäßig einnehmen, verzichten Sie darauf bitte vor einer Behandlung. (ansonsten vorher mit einem Arzt absprechen)
  • Was sollte man nach der Laserbehandlung beachten?

    Je weniger an der behandelten Hautstelle manipuliert wird, desto erfolgreicher und sehenswerter ist das Resultat! Jucken gehört leider zum Heilungsprozess. Das gelaserte Areal sollte 3 Tage lang nur vorsichtig gereinigt und abgetupft werden. Crémes zur Unterstützung von Wundheilung sind erlaubt. Entstandene Schorfkrusten und Blasen dürfen nicht abgekratzt und aufgestochen werden. Am wichtigsten ist, dass die Haut nach der Laserbehandlung bis zu 12 Wochen lang erhöht lichtempfindlich ist und sollte daher unbedingt vor UV-Strahlung durch die Verwendung von Sun-Blockern o.ä. geschützt werden. Benutzen Sie Sonnenschutzcreme mit einem hohen Schutzfaktor (30-50), wenn Sie sich länger im Freien aufhalten.

    Weitere Infos

    • Die betroffene Stelle muss mind. zwei Tage lang nach der Behandlung trocken und absolut sauber gehalten werden, um sie keiner Infektion auszusetzen.
    • Die Haut ist nach jeder Laserbehandlung gereizt. Sie muss daher schonend behandelt werden. Nach dem Duschen oder Waschen ist es gut, die Haut an den behandelten Stellen vorsichtig abzutupfen und schnell trocknen zu lassen. Viel Luft ist ohnehin der beste Balsam für diese Hautstelle. Auf keinen Fall sollten Sie einen Schutz durch luftdichtes Abkleben (z.B. mit Folie) herstellen wollen.
    • Wie oben schon erwähnt ist richtig, Reibung zu vermeiden. Das gelingt einerseits durch den Verzicht auf das Abrubbeln mit dem Handtuch nach dem Baden (zumindestens dort, wo sich das Tattoo-Behandlungsregion auf der Haut befindet oder seine ehemalige Stelle war), andererseits durch benutzen von weiten Kleidungsstücken, die an der betreffenden Stelle nicht scheuern und auch insgesamt die Luftzirkulation fördern. Enge Kleidung reizt die Haut zusätzlich.
    • Stellen sich Rötungen oder Schwellungen nach der Tattoo-Entfernung nicht ein, kann natürlich mit einem Kühlpack für Linderung gesorgt werden.
    • Von vielen Fachexperten wird Ananas-Saft empfohlen. Darin sind Enzyme enthalten, die dem Körper bei den Heilprozessen in der Haut helfen. Es reicht jedoch, dazu über 14 Tage morgens und abends jeweils ein Glas Ananas-Saft zu trinken.
    • Auf sportliche Betätigung (Kraftsport) sollte in der Regel verzichtet werden. Da die Muskelkontraktion aus dem Inneren des Körpers gegen die gereizten Hautstellen drückt. Insbesondere bei Kraftsportarten, die sich auf den Muskelaufbau konzentrieren, tragen dann nicht positiv zur Heilung bei. Bei Ausdauersoprt ist auf Reibung an der Behandelten region zu verzichten.
    • Der Schwimmbad-Besuch ist wegen des chlorreichen Wassers nicht zu empfehlen;
    • In der Sauna steht die Schweißbildung der Trockenhaltung von behandelten Hautstellen im Wege.
    • Für die gesamte Zeit der Behandlung ist das Vermeiden von direktem Sonnenlicht auf die betroffenen Hautzonen ratsam. Wer auf die Bewegung in der Sonne nicht verzichten will, sollte zumindest Sun-Blocker ab dem Lichtschutzfaktor 30+ lieber 40+ verwenden.
    • Wenn es zu Hautveränderungen kommen sollte, die bisher nicht erwähnt wurden, fragen Sie uns umgehend oder suchen einen Ihren Arzt auf.
  • Welche Komplikationen können auftreten?

    Keine medizinische bzw. kosmetische Behandlung ist risikofrei. Im Allgemeinen ist die Laserbehandlung sehr risikoarm. Eine Aufhellung der Haut oder Hyper-Pigmentation kann vorkommen. Beide unterliegen dem natürlichen Heilungsprozess der Haut. In einigen wenigen Fällen können Narben entstehen.

    Besonders bei grünen, gelben, blauen sehr tief gestochenen Profitätowierungen und Cover-ups kann es zu einer 3- bis 5-prozentigen Narbenbildung bei den Patienten kommen. Die Profi-Behandlung mit einem Q-switched Rubin-Laser oder auch einem Pikosekundenlaser ist i.d.R. narbenfrei! Es hängt aber vor allen Dingen von der ausführlichen Aufklärung und Einhaltung der Kunen-Nachsorge ab. Sie werden von uns einen persönlichen Pflegehinweis erhalten, den Sie strikt einhalten sollten, um ein optimales Behandlungsergebnis zu erzielen. Wichtig hierbei ist, dass Sie sich nur vom ausgebildeten Laserspezialisten mit einem richtigen Lasersystem behandeln lassen!

  • Welche Farben kann ich mit einm Tattoolaser entfernen?

    Diese Farben können wir mit TattooStar R* exelent entfernen

    • schwarz
    • blau
    • grün

    Diese Farben können wir mit TattooStar R* gut entfernen

    • magenta
    • braun
    • grau

    Diese Farben können wir mit TattooStar R* moderat entfernen

    • rot
    • gelb
    • orange

    *TattoStar R = gütegeschalteter Q-Switch Rubinaser mit medizinischer CE - Zulassung "Made in Germany"

    Generell gilt

    Eine Garantie auf dauerhafte und vollständige Tattooentfernung kann nach dem derzeitigen Kenntnisstand nicht gegeben werden.

  • Gut zu wissen! Risiken von Tattoo-Farben beim Tätowierer + Infos zur Tattoentfernung mit Laser!

    Bisher waren die Tattoo-Entfernungsexpertn damit konfrontiert, dass die Farben eine Mischung von bis zu 50 unterschiedliche Pigmenten enthalten oder enthielten.

    Medizinische Probleme können auf verschiedenen Ebenen entstehen.

    Am gefährlichsten sind die Folgen unsauberen Arbeitens beim Tätowieren: Hepatitis C und B, HIV-Infektionen, Syphilis, Lepra und Immunkrankheiten wie Sarkoidose oder Vaskulitis wurden nach Tätowierungen beschrieben.

    Die häufigsten Komplikationen sind aber Kontaktallergien oder Fremdkörperreaktionen durch die Farben. Das Auftreten dieser Komplikationen kann zeitlich stark variieren, was u.a. mit der unterschiedlichen Lichtbeständigkeit der Farben zu tun hat.

    Tätowierungen können unkontrollierbar auf die Laserbehandlung reagieren.

    Es gibt auf dem Markt etwa 400 - 500 Tattoo-Farben. Die beim Tätowieren eingebrachten Pigmentkonzentrationen sind mit bis zu 9,4 mg/cm2 sehr hoch. Manche von ihnen wandern aus der Haut in die Lymphknoten. Eine wissenschaftliche Untersuchung ergab, dass von untersuchten Farben 11 bakteriell verschmutzt waren. Bei einer Untersuchung von 30 Tätowierungstinten wurde als häufigster Inhaltsstoff Aluminium gefunden (87%), dan Oxygen (73%), Titanium (67%), Kohlenstoff (67%). Anteile und Mischverhältnisse unterschieden sich jedoch extrem.

    Der Tätowierer kann auch bei besten Absichten nicht erkennen oder wissen, welche chemische Zusammensetzung das von ihm verwendete Pigment hat. Bei zwei unterschiedlichen Sitzungen beim gleichen Tätowierer kann sogar gleich aussehendes, aber chemisch völlig unterschiedliches Pigment verwendet worden sein. Dies gilt auch, wenn das Pigment "zertifiert" ist - egal nach welcher Norm die Zertifizierung erfolgte. Dies gilt genauso für Permanent-Make-Up.

    Die Schweiz hat aus diesem Grund Ende 2006 ein neues Gesetz verabschiedet. Es regelt den Inhalt von Tattoo-Farben.

    Seit dem 1.5.2009 gibt es eine deutsche Tätowiermittel-Verordnung. Mit deren Inkrafttreten sind erstmals auch bei uns Regelungen über Mittel zum Tätowieren und für Permanent-Makeup getroffen worden. Danach dürfen Farbstoffe, die medizinisch bedenklich sind, nicht mehr verwendet werden. Nicht mehr verwendet werden dürfen zB Azofarbstoffe oder p-Phenylendiamin. Ausserdem müssen die Farbstoffe jetzt mit Inhaltsstoffen, Herstellungs- und Einfuhrort gekennzeichnet werden.

    Es gibt bisher kaum wissenschaftliche Daten über die Unbedenklichkeit der Farben. Erst in den nächsten Jahren werden wir daher sog. Positivlisten erhalten, aus denen die Unbedenklichkeit der Farbstoffe zu ersehen sein wird.

    Die bisher fehlende Normierung von Tattoo-Pigment ist für die Laserentfernung von grosser Bedeutung.

    Jedes Pigment verhält sich beim Lasern anders - daher kann der Laseranwender nie im voraus sagen, wie schnell das Pigment durch die Behandlung beseitigt wird. Manche Pigmente verändern sich durch das Lasern - so kann durch die Laserbehandlung ein Farbumschlag entstehen. Dies ist ein typisches, nicht ganz seltenes Problem beim Lasern eines missglückten Permanent-Make-Ups: die Pigmentfarbe des Augenbrauenstrich oder der Lippenkontur ist manchmal nach dem Lasern nicht verschwunden, sondern nur in der Farbe verändert.

    Die rote Lippenkontur wird z.B. dunkel. Natürlich handelt es sich dabei um Einzelfälle - allerdings weisen wir unseren Kunden auf diese Komplikationsmöglichkeit vorher hin. In der Entwicklung sind heute Tattoo-Tinten, die auf Nahrungsmittel - Farbstoffen basieren, die man in Liposomen verkapselt. Sie lassen sich meist in 1-2 Laserbehandlungen entfernen.

    Ob durch das Lasern und Aufspaltung der Tattoofarben gefährliche Substanzen entstehen, ist noch umstritten. Wir wissen aber, dass 90% der eingebrachten Farbe schon sofort nach dem Tätowieren in den Körper ausgeschwemmt wird; das gesundheitliche Risiko entsteht also wahrscheinlich schon beim Tätowieren sofort, nicht bei der Laserentfernung.

  • Wer sollte nicht behandelt werden?

    Laserstrahlen dringen nur wenige Millimeter in die Haut ein und haben prinzipiell keinen Einfluss auf innere Organe oder ungeborene Kinder.

    • Trotzdem behandelt man im allgemeinen keine Schwangere und Stillende - aus prinzipieller Vorsicht (Glücklicherweise ist es völllig unproblematisch, die Behandlung für einige Monate zu unterbrechen; das Endergebnis wird durch eine Pause nicht schlechter.)
    • wenn eine Allergie gegen einen Tätowierungsfarbstoff besteht, sollte nicht mit einem Laser behandelt werden
    • bei neigung zu Keloidnarben (wulstige Narbenbildung)
    • Diabetiker (Aufgrund der Wundheilungsstörung oder nur in Absprache mit einem Arzt!)
    • HIV - Infizierte bzw. Imungeschwächte Menschen (Aufgrund der Wundheilungsstörungen oder nur mit Absprache mit Ihrem Arzt!)
    • Fiebererkrankung
    • Bei einnahme von Lichtsensieblen Medikamenten (z.B. Antibiotika)
  • Anzahl der Laserbehandlungen zur Tattooentfernung + maximale Größe pro Sitzung?

    Leider kann keine Tätowierung mit einer einzigen Behandlung beseitigt werden - immer sind mehrere Behandlungen notwendig. Nach der ersten Behandlung ist manchmal kaum ein Effekt zu erkennen, wenn das Pigment sehr dicht ist. Die genaue Anzahl und die Dauer der Behandlungen hängt von vielen Faktoren ab und lässt sich auch von einem erfahrenen Laseranwender nicht exakt vorausberechnen. Einen Einfluss auf die Dauer der Behandlung haben z.B:

    • verwendete Farbe
    • Art des Pigmenteintrags
    • Grösse der Tätowierung
    • Tiefe des Pigmenteintrags
    • Qualität des Tattoos
    • Reaktionsfähigkeit des körpereigenen Immunsystems
    • Konsequenz und Regelmäßigkeit der Behandlungen
    • Art der Nachbehandlungen
    • Technische Einstellung der Lasergeräte

    Mehr als ca. 250 - 300 cm2 sollten pro Sitzung nicht behandelt werden, da die Infektionsgefahr sonst zu stark ansteigt.

    Im Allgemeinen sollten Sie mit mindestens 6-15 Laserbehandlungen rechen; lediglich manche Laientätowierung erfordern weniger Sitzungen.

    Die Vielzahl der Behandlungen resultiert aus dem Prinzip der selektiven Photothermolyse. Dies bedeutet, daß bei jeder Sitzung ein Teil des Pigments zerstört wird. Jeder Körper benötigt Zeit, um die "Fragmentteilchen" des zertrümmerten Pigments abzuräumen. Erst danach hat der Laser wieder "freie Sicht" auf das Restpigment und kann die nächste Pigmentschicht gezielt zerstören. Die Tätowierung wird pro Sitzung immer blasser und verschwommener.

    Generell gilt

    Eine Garantie auf dauerhafte und vollständige Tattooentfernung kann nach dem derzeitigen Kenntnisstand nicht gegeben werden.

  • Nach dem Lasern übertätowieren lassen? Ich möchte ein Cover-up-Tattoo!

    Das  "Cover-up-Tattoo" - oder  die   Übertätowierung - ist einemöglichkeit   z.B. Symbole oder andere Motive mit denen  man sich  nicht  mehr identifizieren kann, oder nicht gelungenen Tattoos los zu werden.

    Grundsätzlich ist das möglich. Viele Kunden kommen sogar mit dem ausdrücklichen Wunsch, ein unschönes Tattoo mit einigen wenigen Sitzungen so blass zu machen, dass ein Übertätowieren dannach einfacher ist. Das ist immer schneller und einfacher möglich, als ein Tattoo vollständig zu entfernen.

    Man sollte aber zur Sicherheit nach der letzten Laserbehandlung etwa ein halbes Jahr warten, bis man sich wieder unter die Tattoo-Nadel legt.  

  • Können frischgestochene Tätowierungen entfernt werden?

    Die Haut wird während dem tätowieren stark beansprucht. Innerhalb von 30 Tagen wird die Haut regeneriert, danach können wir mit der Laserbehandlung beginnen. Zudem lassen sich frischgestochene Tätowierungen schneller entfernen als ältere.

  • Können sich auch dunkelhäutige Personen eine Tätowierung entfernen lassen?

    Grundsätzlich ja, jedoch mit Vorsicht. Mit der Laserbehandlung wird auch das umliegende Hautpigment aufgehellt, daher ist es möglich, dass die Tattoofarbe entfernt wird und danach weisse Stellen zurückbleiben. Mit der Zeit bilden sich die eigenen Pigmente neu, wie sich langfristig die behandelte Stelle verändert, kann man nicht vorhersehen.

  • Wird die Haut bei der Laserbehandlung verletzt?

    Nein. Es werden lediglich die Farbpigmente mit dem Laser beschossen. Es ist möglich, dass einzelne Farbpartikel durch die Oberhaut gesprengt werden und somit leichten Austritt von Blut oder Lymphflüssigkeit veranlassen. Bei unterschiedlichen Hauttypen kann es ausserdem zu Rötungen und leichten Schwellungen kommen, diese verschwinden normalerweise innert 2 Tagen wieder.

  • Welche Methoden für Tattooentfernung gibt es?

    Für die Entfernung einer unerwünschten Tätowierung gibt es verschiedene Methoden, die Laser-Entfernung ist dabei nicht die einzige.

    Folgende Methoden gibt es:

    Laserbehandlung

    Die Laserbehandlung gilt unter den verschiedenen Methoden für die Tattooentfernung nicht nur als sicherste, sondern auch als effektivste. Der Laser zerkleinert die eingekapselten Farbpigmente in der Haut mit Lichtimpulsen in sekundenbruchteilen. Das umliegende Gewebe wird dabei kaum beeinträchtigt und das Narbenrisiko ist beinahe auszuschliessen. Die zerkleinerten Pigmente werden über die Lymphflüssigkeit und das Blut abgebaut. Wer sich für die Laserbehandlung entscheidet, braucht viel Geduld. Zwar ist es die sicherste und effektivste Methode, jedoch erstreckt sich die Behandlung über mehrere Monate, da im Durchschnitt 10 - 12 Behandlungen benötigt werden bis zur vollständigen Entfernung.

    Exzision

    Eine Tätowierung kann auch durch eine Operation herausgeschnitten werden. Diese Methode ist besonders kostspielig und ist nur bei kleineren Tattoos zu empfehlen. Falls grössere Tätowierungen chirurgisch entfernt werden, sind Hautüberführungen oder Hautdehnungen notwendig und eine Narbe bleibt in jedem Fall zurück.

    Dermabrasion

    Eine weitere Methode ist die Hautabschleifung mit einer Hautfräse. Die oberen Hautschichten werden dabei abgeschliffen und abgetragen. Je nach Körperstelle und auf zu dünner Haut kann diese Methode nicht angewendet werden. Falls sich die Tattoofarbe in tieferen Hautschichten befindet, funktioniert die Dermabrasion ebenfalls nicht.

    Chemisches Peeling

    Mit speziellen Chemikalien welche auf die Haut getragen werden, schälen sich die obersten Hautschichten ab. Die Tattoofarbe wird dabei herausgeätzt. Mittlerweile ist auch die Milchsäurebehandlung weit verbreitet. Diese Behandlung ist nicht medizinisch anerkannt und wird meist nicht von geschultem Fachpersonal durchgeführt.

    Diathermie

    Eine sehr gefährliche Methode. Die Haut wird dabei regelrecht verbrennt und die umliegenden Zellen sterben ab. Nach der Behandlung wird das abgestorbene Gewebe zusammen mit der Tätowierung nach aussen abgestossen und die Haut bildet sich neu.

Info | RPM Medical & Kosmetik Rafael-Peter Mischewski Mönchengladbach

Besondere Hinweise

Aus rechtlichen Gründen weisen wir besonders darauf hin, dass bei keiner der aufgeführten Behandlungen der Eindruck erweckt werden soll, dass hier ein Heilungsversprechen unsererseits zugrunde liegt, bzw. Linderung oder Verbesserung einer Erkrankung garantiert oder versprochen wird. Wir erbringen auch keine medizinischen oder heilkundlichen Leistungen im Sinne des Heilwesengesetzes. Unsere Leistungen ersetzen nicht den Besuch beim Arzt.